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Die Trift von Celano nach Foggia

Die Trift von Celano nach Foggia

Auf den folgenden Seiten werde ich, nach Art eines Tagesbuchs, von der Wanderung berichten, die ich im August 2013 entlang der Trift von Celano nach Foggia durchgeführt habe.

Wie bereits erwähnt, handelt es sich nicht um einen Reiseführer, sondern eher um persönliche Betrachtungen.

Auf jeder Seite gebe ich aber die GPS-Daten wieder, die ich entlang des Weges aufgenommen habe sowie die Wege, die ich nehme würde, wenn ich die Wanderung nochmal machen müsste.

Wie Sie sehen werden, unterscheiden sich die Daten an verschiedenen Stellen, aber die Umwege stimmen in beiden Fällen im Wesentlichen überein.

Letzte kleinere Umwege werden von der Vegetation erzwungen, die an einigen Stellen den Durchgang nicht mehr ermöglicht. Die Wegdaten enthalten auch Informationen über Wasserquellen.

Die Informationen, die damals für die Ausarbeitung der Wegstrecke verwendet wurden, wurden verschiedenen Quellen entnommen: IGM-Karten, Google Maps, openstreetmap-Karten, etc.
Auch gab es nützliche Informationen auf einigen Websites, die ich hier erwähnen will (sicher lassen sich heute auch noch andere finden):

Es ist schade, dass damals das folgende Buch noch nicht zur Verfügung stand:

S. Gregg, B. Petriccione, "Regio Tratturo Celano-Foggia - Trekking", SER Publishing Research, (120 Seiten)

Es berichtet von einer ähnlichen Reise, die im Jahre 2012 in der zu meiner entgegengesetzten Richtung unternommen wurde: das Buch hätte mir viel Mühen erspart!

Es ist ein Buch, das ich angesichts der darin enthaltenen Informationen sehr empfehlen würde. Ich will hier nicht nur die Hinweise zur Organisation der Wanderung, sondern auch die zu den historischen Aspekten des Phänomens der Transhumanza erwähnen. In meinem Fall waren es hauptsächlich letztere, die meine eigene Reise motiviert haben. Ebenso hat die nachträgliche Lektüre des Reiseführers meine Erinnerungen an diese erste Wanderung auf den antiken Spuren der Hirten aufgefrischt (wie nostalgisch von mir!).

Dem Vergleich der beiden Wanderungen (meine und die von Gregg und Petriccione) kann man entnehmen, dass sich die Situation von Jahr zu Jahr in Abhängigkeit von der Instandhaltung der Trift ändern kann... oder wahrscheinlich noch mehr in Abhängigkeit von der Jahreszeit. Gregg und Petriccione, die den Weg im Frühling gemacht haben, konnten Gegenden passieren, die ich im August des folgenden Jahres vollkommen durch Brombeersträuche blockiert vorgefunden habe. Ich sage das nur, um klarzustellen, dass die Situation, die Sie vorfinden könnten, total anders sein könnte, im Guten wie im Schlechten. Zum Glück kann man, angesichts der Tatsache, dass man relativ leicht Alternativrouten finden kann, um die Hindernisse zu umgehen, und wenn man mit dem Bewußtsein startet, auf das Unvorhergesehene vorbereitet zu sein, stressfrei die ganze Trift von Anfang bis Ende durchlaufen ... und es lohnt sich!

Die Fotos auf dieser Seite wurden am Starttag in Celano aufgenommen und zeigen einige Ansichten des Dorfes. Es lohnt sich, es in Ruhe zu besichtigen. Von den interessantesten Stellen will ich das Castello Piccolomini erwähnen, das die Ortschaft überragt sowie die Gole di Celano, eine lange Schlucht gleich außerhalb des Dorfes, deren Wände an einigen Stellen eine Höhe von 200 Metern erreichen.

Viel Spaß beim Lesen!

Die Etappen:

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